Dem FBI ist in New York eine Raubkopiererbande ins Netz gegangen, die Plagiate bekannter Nintendo-Produkte im großen Stil vertrieben haben.

In New York ist dem FBI ein Schlag gegen professionelle Produktpiraten gelungen. Wie Nintendo mitteilte, wurden vier Chinesen festgenommen, die gefälschte Nintendo-Produkte im großen Stil eingeführt und vertrieben haben. Mehr als 40 Beamte waren am 13. April im Einsatz, um der Bande das Handwerk zu legen. Dabei wurden mehr als 60.000 Produktfälschungen sichergestellt. Während der Ermittlungen wurde auch das Ausmaß der illegalen Aktivitäten der Bande ersichtlich. So sollen allein zwischen September und Dezember 2004 27 Frachtcontainer mit mehr als 280.000 nachgemachten Nintendo-Produkten in den Vereinigten Staaten angekommen sein. "Wir gratulieren den Behörden zu diesem großen Erfolg und werden auch künftig alles in unserer Macht stehende unternehmen, um die internationale Produktpiraterie zu bekämpfen", sagte Jodi Daugherty, Director of Anti-Piracy bei Nintendo of America. Unternehmensangaben zufolge verzeichnete Nintendo 2004 einen Umsatzausfall von 860 Mio. Dollar durch illegale Kopien.

Share this post

Written by

Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

Gaming Without Borders Awards 2026

By Marcel Kleffmann 1 min read