Nach Überwindung der Pandemie soll Deutschland wieder wettbewerbsfähig gemacht werden. Dazu gehört für die FDP auch, E-Sport anzuerkennen. Viel mehr Erwähnung erhalten Games aber nicht.

"Wir wollen gestalten", so lautet die Ansage der FDP des knapp 80-Seiten-Entwurfs für das Programm der Partei zur Bundestagswahl 2021, denn "nie war mehr zu tun". Und die Liberalen rufen tatsächlich zum "Aufholwettbewerb" auf, um mit Klassikern wie Steuersenkung, Bürokratieabbau und Bildung, aber auch einigen neuen Ideen, in den Wahlkampf zu gehen.

Aber auch im E-Sport wollen die Freidemokraten ganz vorne mitspielen. So lautet ihr Ziel: "Wir Freien Demokraten wollen E-Sport als Sport anerkennen. Ein ambitionierter Plan, an dem die Politik seit Jahren scheitert.

Seit vielen Jahren kämpft der eSport Bund Deutschland e.V. (ESBD) darum, vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Sport im herkömmlichen Sinne anerkannt zu werden, der erteilt dem E-Sport aber weiterhin eine Absage.

Auf Seite 46 heißt es im Wahlprogramm der FDP: "Die Gemeinnützigkeit von E-Sport-Vereinen soll anerkannt werden. Die Verbindung aus sportlicher Betätigung, technischer Innovatiion und Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten für viele Menschen unterschiedlicher Altersklassen. Wir wollen die Innovationswirkung der Games-Branche. nutzen, die Intefration und Vernetzung mit dem organisierten Sport fördern und die Nutzung möglicher positiver Effekte in den Bereichen Prävention und Gesundheit weiter vorantreiben."

Mehr im Bereich Games ist im Wahlprogramm der Freidemokraten nicht zu lesen. Das Papier soll beim kommenden Bundesparteitag vom 14. bis 16. Mai 2021 abgesegnet werden.

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