FhG und GMD beschließen Fusion
Nach monatelangen, teilweise äußerst hitzigen Diskussionen haben die GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH und die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (FhG) nun doch ihre Fusion beschlossen.
Nach monatelangen, teilweise äußerst hitzigen Diskussionen haben die GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH und die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG) nun doch ihre Fusion beschlossen. "Endlich gibt es in Deutschland eine geeinte Forschungseinrichtung für Spitzenforschung in der Informationstechnik", kommentierte Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, den Beschluss. Laut einer Mitteilung des BMBF haben die GMD-Gesellschafter ihre Geschäftsanteile auf die FhG übertragen. Die neu entstehende IuK-Gruppe der FhG verfüge über eine Mittelausstattung von jährlich rund 400 Mio. Mark. Interessant ist die Fusion auch für die Hard- und Softwarebranche: Forschungseinrichtungen beider Institutionen sorgen bis dato regelmäßig für marktgängige Innovationen, die von Entwicklung über Produktion bis zur praktischen Anwendung für User reichen. Unter anderem gilt das Fraunhofer IIS-A als "Geburtsort" des MP3-Formats. "FhG und GMD bündeln ihre Kräfte in einer Branche, die in den nächsten Jahrzehnten der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft bleiben wird", unterstrich Edelgard Bulmahn.