Das französische Kultusministerium greift Entwicklern von Videospielen künftig mit satten Steuerkrediten unter die Arme: Bis zu drei Mio. Euro bekommen all jene Studios, die mit ihrer Arbeit dem künstlerischen Aspekt in der Entwicklung Rechnung tragen.

Die Entwicklung von Videospielen wird in Frankreich künftig staatlich gefördert. Dies geht aus einem Beschluss der Französischen Nationalversammlung auf Vorschlag des Kultusministeriums hervor. Demzufolge gewährleistet die Regierung Entwicklerstudios jährlich Steuerkredite in Höhe von bis zu drei Mio. Euro für jedes Projekt, sofern die gesetzlichen Auflagen von den Unternehmen erfüllt werden. So müssen die unternehmenseigenen Entwicklungskosten nicht nur eine Summe von 150.000 Euro übersteigen - auch kommen nur all jene Projekte für die Fördergelder in Frage, die mindestens 50 Prozent ihrer Ausgaben in die Kreativproduktion (Soundtrack, Gamedesign usw.) stecken. Videospiele mit pornografischen Inhalten und besonderes exzessiver Gewaltdarstellung werden von vornherein vom Förderprogramm ausgeschlossen.

Das Kultusministerium habe erkannt, dass Spiele einen immer größeren kulturellen Beitrag leisten. Mithilfe der neuen Kreditförderung wolle man außerdem die künstlerische Arbeit von Grafikern, Musikern oder Autoren unterstützen.

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