eSport-Anerkennung, Gamesförderung auf EU-Ebene und ein europäischer Computerspielpreis. Die Freien Wähler wollen unter anderem mit diesen Themen im anstehenden Wahlkampf für das EU-Parlament punkten.

Die Freien Wähler (FW) schreiben sich eine stärkere Förderung des eSports und der Games-Entwicklung auf die Fahnen. Die FW fordern eine Gleichstellung mit klassischen Sportvereinen sowie ein eigenes europäisches Fördermodel und einen europäischen Computerspielpreis. Mit unter anderem diesen Programmpunkten will die Partei in den Wahlkampf für die Europawahl im kommenden Jahr ziehen.

"Wir haben es hier mit einem Massenphänomen zu tun", sagt Engin Eroglu, Landesvorsitzender der FW in Hessen und Kandidat für die Europawahl 2019. "eSport ist der Sport der digitalen Generation und der verdient unsere Unterstützung genauso wie der herkömmliche Sport.

Unter einer Förderung von eSport und Games versteht die Partei auch einen Ausbau der Internetbandbreite und -infrastruktur. "Die Tatsache, dass wir in Deutschland dem Ausbau mit schnellem Internet in Vergleich zu anderen Ländern meilenweit hinterherhinken, führt nicht nur zu Wettbewerbsnachteilen, sondern auch dazu, dass Menschen gehindert werden, ihren Interessen nachzugehen", so der FW-Politiker.

Seit der Wahl in Bayern im Oktober stehen die FW auch Landesebene in der Regierungsverantwortung. Sie bilden im Freistaat eine Koalition mit der CSU.

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