Frontier senkt Prognose wegen schlechter “F1 Manager 22”-Performance
Die enttäuschende Performance von “F1 Manager 22” lässt Frontier die Erwartungen ans laufende Geschäftsjahr nachkorrigieren. Trotzdem steht der britische Publisher aktuell gut da.
In einem Bericht der Ergebnisse aus 2022 justiert Frontier Developments die Erwartungen an das aktuelle Geschäftsjahr und das kommende nach. Zwar steige das prognostizierte Einkommen aus H1 des Fiskaljahres 2023, also der Monate Juni bis November 2022, um 16 Prozent auf 57 Millionen Pfund Sterling, da in diesem Zeitraum die Launches von “F1 Manager 22” und “Stranded: Alien Dawn” für erhöhte Einnahmen sorgten. Das flüssige Vermögen des Publishers liegt bei 42,6 Millionen Pfund, und das bereits nach dem im November 2022 vollstreckten Aufkauf von Complex Games, dem Studio hinter “Warhammer 40,000: Chaos Gate – Daemonhunters”. Gleichzeitig jedoch konstatiert Frontier, dass “F1 Manager 22” underperformt habe. Trotz starkem Player Engagement zum Launch habe sich das Spiel nur 600.000 Mal insgesamt verkauft. “Die Verkaufsleistung während der wichtigsten Preisaktionen im Dezember 2022 blieb hinter den Erwartungen zurück, wobei es Anzeichen für eine erhöhte Preissensibilität der Spieler gab”, begründet Frontier dies. Das Spiel konnte also nicht den Erfolg in Jahresendsales vorweisen, den es für eine bessere Bilanz benötigt hätte. Für das Gesamtfiskaljahr 2023 sagt Frontier, dass das Erreichen des vorjährigen Rekordgewinns von 114 Millionen Pfund Sterling noch möglich sei, wenn einer der beiden kommenden Titel “Deliver Us Mars” und “The Great War: Western Front” überdurchschnittlich gut performe. So oder so werde das Unternehmen jedoch nicht unterhalb der 100-Millionen-Pfund-Marke landen.