Fußballverband Sachsen-Anhalt kooperiert mit eSport-Bund
Der eSport-Bund Deutschland und der Fußballverband Sachsen-Anhalt arbeiten zusammen. Gemeinsam organisieren die Verbände den eSport-Wettbewerb "FSA-Landespokal FIFA 19". Die Saison 18/19 wird der erste Probelauf für eine dann möglicherweise bald jährlich stattfindendene Veranstaltung.
Der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) und der eSport-Bund Deutschland (ESBD) kooperieren: Gemeinsam richten die beiden Verbände ab dem 1. Juni einem FSA-Landespokal mit dem Game "FIFA" aus. Dabei werden 64 Qualifikanten in sieben Regionalmeisterschaften gegeneinander antreten.
Am Pfingstmontag unterschrieben ESBD-Präsident Hans Jagnow und FSA-Präsident Erwin Bugar in Magdeburg dafür eine Kooperationsvereinbarung zur gegenseitigen Förderung. Die Zusammenarbeit wird sich, neben der Organisation des "FSA-Landespokal FIFA 19", weiterhin über die Bereiche eSport, Vereins- und Verbandsentwicklung und Digitalisierung erstrecken. Längerfristig soll diese Zusammenarbeit den eSport auch auf Landesebene stärken.
Zur Ortswahl Sachsen-Anhalt sagt Hans-Jagnow: "In Sachsen-Anhalt ist eine große Offenheit für eSport zu spüren. Fußball und eSport können hier auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Die Kooperation mit dem FSA demonstriert das deutlich und wir freuen uns auf eine spannende Kooperation. eSport in die Fläche und in die Vereine zu bringen ist dabei Kernanliegen des ESBD seit seiner ."
Der "FSA-Landespokal FIFA 19" ist Teil des "eSoccer"-Konzepts der FSA. Mit der Saison 18/19 startet der FSA gemeinsam mit dem eSport-Bund den Versuch, die Durchführung der Regionalmeisterschaften im "eSoccer" als ein jährliches Event zu etablieren.
Als Probelauf für die Regionalmeisterschaft wird im Vorfeld zur WM 2018 ein erstes FIFA-Kick-Off Turnier am 7. Juli stattfinden. Die Ausstrahlung könnte, bei erfolgreicher Vorrunde, mit dem Endrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft verbunden werden. Der Beginn der Regionalmeisterschaften ist auf den 7. Oktober angesetzt.
Der FSA ist damit für das Thema eSport deutlich offener als sein Dachverband, der DFB. Dieser hatte sich zuletzt eher verhalten über die Einbindung und Aktzeptanz von eSport .