Der Beschluss zur Selbstauflösung des VUD kam für den Entwicklerverband G.A.M.E. wenig überraschend. Gegenüber "MCVgamesmarkt" erläuterte Stephan Reichart, GF von G.A.M.E., dass man für Gesprächspartner aus der Industrie offen sei.

"Uns hat die Auflösung des Verbands nicht überrascht. Aber durch die Auflösung des VUD hat unsere Industrie einen über zehn Jahre gewachsenen, etablierten und anerkannten Ansprechpartner verloren", kommentierte Stephan Reichart, Geschäftsführer des Bundesverbands G.A.M.E., den Beschluss zur Selbstauflösung des VUD gegenüber MCVgamesmarkt. Für den noch jungen Verband eine neue Situation. Sei man doch jetzt - nur knapp acht Monate nach der Gründung - einziger Ansprechpartner der deutschen Branche auf Bundesebene. "Wir sind uns dieser Verantwortung durchaus bewusst und freuen uns über diese neue Aufgabe", so Reichart weiter.

Der nächste Schritt sei nun, in einen intensiven Dialog mit allen Branchenteilnehmern zu treten. Dabei sei auch eine Erweiterung des Verbands denkbar. Zwar ist G.A.M.E. per Definition ein Verband für die deutsche Entwicklerszene, grundsätzlich sei man aber allen interessierten Partnern aus der Industrie gegenüber offen. "Meines Erachtens können wir komplexe und spannende Fragestellungen wie Marktzahlen, Auslandsmessen oder das politische Ansehen von Computerspielen in Deutschland nur gemeinsam effizient und konstruktiv beantworten."

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