G.A.M.E. stellt sich Vorurteilen
In diesem Jahr wird der Bundesverband G.A.M.E. erstmals auf der weltgrößten Computermesse CeBIT ausstellen. Dabei scheut G.A.M.E. auch nicht vor schwierigen Themen zurück und stellt sich den Vorurteilen gegenüber Gamern.
Auf der CeBIT (10. bis 16. März in Hannover) wird sich der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen, G.A.M.E., für das Image von Spielefans einsetzen. Erstmals will G.A.M.E. in diesem Jahr in Hannover ausstellen und dabei auch heiße Eisen anfassen. In einer Vortragsreihe will man sich mit Themen wie "Gewalt in Computerspielen", "Computerspiele sind frauenfeindlich" oder auch der These "Computerspiele machen dumm" befassen. Der 60 Quadratmeter große Stand in Nachbarschaft zu den World Cyber Games verspricht dabei guten Publikumszuspruch. Zudem steht ein Besprechungsraum zur Verfügung, in dem sich G.A.M.E.-Mitglieder potenziellen Partnern präsentieren können.
Stephan Reichart, Geschäftsführer von G.A.M.E. "Ich denke, es ist an der Zeit, der aktuellen, teils sehr polemischen Diskussion über Computerspiele in einigen Medien aktiv und offen entgegenzutreten. Die wichtigste Messe unserer Branche ist nach wie vor die GC, und G.A.M.E. wird sich auch dort dieses Jahr wieder in großem Umfang engagieren. Die CeBit bietet uns als Verband jedoch eine gute zusätzliche Gelegenheit, um eine breite Öffentlichkeit über unsere Branche und Produkte zu informieren und den teils unsinnigen Behauptungen in einigen Magazinen und Medien durch Aufklärung und fundierte Informationen entgegenzutreten."