Der britische Vorstand von Gameplay plc. hat heute eine Erklärung zum internationalen Unternehmensstand abgegeben. Die deutsche Niederlassung Gameplay GmbH wird demzufolge in den nächsten Tagen einen Insolvenzantrag stellen.

Der britische Vorstand von Gameplay plc. hat heute eine Erklärung zum internationalen Unternehmensstand, speziell über die Boxed Games Divisions, abgegeben. Demnach wurden die Nordic und die UK Boxed Games Division veräußert: Die Anteile an Gameplay Sweden und Gameplay Ltd., inklusive 100-prozentiger Tochterfirmen, gingen komplett an das jeweilige Managementteam der Niederlassungen. Der Verkaufspreis habe symbolischen Wert. Über die Zukunft der spanischen Boxed Games Division sei noch keine Entscheidung gefallen. Allerdings steht die Zukunft der deutschen Niederlassung fest. Gespräche mit potenziellen Käufern für die Gameplay GmbH hätten laut Mitteilung zu keinem Ergebnis geführt. Die Weiterführung des operativen Geschäfts seitens Gameplay sei aber nicht mehr möglich, da nötige Investitionen nicht geleistet werden könnten. In Folge dessen werde die Gameplay GmbH in den nächsten Tagen einen Insolvenzantrag stellen. Damit bleibt Gameplay nur noch die Technology Division mit den Bereichen Onlinegaming-Service, Wireplay, iTV und digitale Distribution. Das Unternehmen kündigte zudem an, die bis dato noch ausstehenden Konzernergebnisse Ende Mai veröffentlichen zu wollen.

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