Gamesstudie: Gefahren werden überschätzt
Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Spielen auf die Psyche von Jugendlichen. Das Ergebnis: Die Teenies sind sich der möglichen Gefahren durchaus bewusst.
Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Studie zur Faszination von Video- und Computerspielen bei Jugendlichen veröffentlicht. Nikolaos Kyriakidis, Kommunikationswissenschaftler an der Bochumer Hochschule, fasste die Ergebnisse der Studie zusammen: "Allgemein zeigen die Ergebnisse, dass der Umgang Jugendlicher mit dem Bildschirmspiel mit Gelassenheit betrachtet und bewertet werden kann und muss." 274 SchülerInnen zwischen 13 und 17 Jahren wurden für die Untersuchung befragt. Laut der Studie sind sich die Schüler möglicher Gefahren wie Sucht, Abstumpfung und Aggressivität bewusst. Zudem würde der Relismusgehalt von Spielen tendenziell gering eingeschätzt.
86 Prozent der männlichen Schüler gaben an, mindestens an einem Tag in der Woche zu spielen. Bei den Mädchen greifrn nur knapp ein Viertel zum Joypad.