GeForce FX: Launch Januar 2003
Anfang 2003 löst Nvidia die GeForce4 durch GeForce FX ab. Mit Cinematic-Technologie will das Hightechunternehmen den Graben zwischen Spiele- und Filmindustrie überwinden.
Mit GeForce FX löst Nvidia Anfang kommenden Jahres seine etablierte Grafikkartengeneration GeForce4 ab. Die neue GPU verfügt im Vergleich zu ihrem Vorgänger über die nahezu doppelte Anzahl an Prozessoren. Sie wird mit einer Taktfrequenz von 500 Mhz betrieben und spricht 128 bis 256 MB DDR2-Speicher an. Eine so genannte CineFX-Engine soll Effekte in Kinoqualität ermöglichen.
Dazu arbeitet die GeForce FX mit einer Farbverarbeitungstechnologie von 128 Bit. Erweiterte Versionen der bekannten Pixel- und Vertex-Shader sind ebenso mit an Bord. "Computerspiele sind schnell und aufregend, können aber nicht emotional berühren. Mit GeForce FX steht Entwicklern ein Leistungspaket zur Verfügung, mit dem sie ihren Figuren Leben einhauchen können", sagte Jen-Hsun Huang, Präsident & CEO von Nvidia.
Zum Start stellen Creative und PNY Produkte auf Basis von GeForce FX bereit. Darüber hinaus hat Nvidia 15 weitere Partnerfirmen benannt, darunter Alienware, Fujitsu-Siemens, Falcon, Asus, Gainward und Leadtek. Nvidia gab bis Redaktionsschluss keine Auskunft über Preise oder Termine. Ende Januar 2003 können aber zunächst Highend-Grafikkarten im Preissegment über 400 Euro erwartet werden. Ende März dürften preiswerte Consumer-Modelle folgen.