Konami bekam in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres den Generationswechsel im Konsolenbusiness zu spüren und musste im Geschäftsbereich Digital Entertainment leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Der Geschäftsbereich Digital Entertainment, in dem Konami die Aktivitäten im Spielebusiness zusammenfasst, verfehlte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres knapp das Vorjahresergebnis. 63,5 Mrd. Yen (ca. 422 Mio. Euro) Umsatz stehen hier einem Vorjahresergebnis von 66,7 Mrd. Yen (rund 444 Mio. Euro) gegenüber - ein Rückgang um 4,7 Prozent. Verantwortlich für das Minus waren nach Unternehmensangaben rückläufige Verkaufszahlen im Zuge des Generationswechsels im Konsolenbusiness. Erfolgreichster Titel war "Pro Evolution Soccer 6" für PlayStation 2, das sich Life-to-Date mehr als eine Mio. Mal verkaufte.

Betrachtet man den Gesamtkonzern, konnte das Minus im Spielegeschäft jedoch mehr als ausgeglichen werden. Besonders im Betätigungsfeld Fitness Clubs, neben Spielen die zweite große Säule Konamis, beginnen sich die erheblichen Investitionen der vergangenen Geschäftsjahre auszuzahlen. Um 9,4 Prozent auf 44,4 Mrd. Yen (ca. 295 Mio. Euro) stieg der Umsatz an. Somit beläuft sich der Konzernumsatz auf 119,6 Mrd. Yen (rund 795 Mio. Euro), was einem Plus von 6,9 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Operativ verdiente der Mischkonzern mit 10,1 Mrd. Yen (ca. 67 Mio. Euro) 35,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Nettogewinn fiel entgegen dem Trend um 31,1 Prozent geringer aus als im Vorjahr. Gut 9,9 Mrd. Yen (rund 66 Mio. Euro) verbleiben unterm Strich auf der Habenseite. Vor Jahresfrist sorgten allerdings auch Aktienverkäufe größeren Stils für außerordentliche Erträge, die heuer wegfielen.

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By Marcel Kleffmann 2 min read