Das Konsumklima hat sich laut GfK im September leicht erholt. Jedoch beschränkt sich die wiederkehrende Lust am Einkaufen lediglich auf die alten Bundesländer.

Das Konsumklima hat sich laut GfK im September leicht erholt. Die Indikatorwerte bewegten sich tendenziell allesamt aufwärts, teilten die Nürnberger Marktforscher am Dienstag mit. Demnach steigen die Erwartungen der Deutschen an die Konjunktur und erreichten mit dem Zuwachs von 6,5 Punkten einen Wert von minus 11,9 wieder den Wert des Monats Juni.

Auch mit der persönlichen Einkommensentwicklung ging es aufwärts, dieser Indikator stieg um sieben Punkte auf einen Wert von minus 12,3 Prozent. Hier zeigte sich jedoch ein gravierender Unterschied zwischen Ost und West: Während sich in den neuen Bundesländern der Wert der Einkommenserwartung weiter verschlechtert hat, verbesserte er sich in den alten Bundesländern. Mit einem Wert von minus 27,4 blieb der Indikator Anschaffungsneigung nahezu auf Vormonatsniveau. Auch hier zeigte der Ost-West-Vergleich, dass die Verbraucher der westdeutschen Bundesländer langsam ihre Freude am Geld ausgeben zurückgewinnen, während die ostdeutschen Konsumenten ihre Zurückhaltung gegenüber größeren Anschaffungen beibehalten. Für den Oktober prognostiziert die GfK für das Konsumklima - nach revidiert 2,1 im Monat September - einen Wert von 2,4.

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