GPI vergibt Comenius-Preise 2002
Ausgezeichnet mit Siegel und Medaille
Am 21. Juni fand im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin die Festveranstaltung zur Verleihung der diesjährigen Comenius-Preise statt. Vergeben werden die mittlerweile im Info- und Edutainmentsegment hoch angesehenen Auszeichnungen von der Gesellschaft für Pädagogik und Information. Mit den Comenius- Auszeichnungen will die GPI pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch besonders wertvolle didaktische Multimediaprodukte und europolitische Bildungsmedien fördern. Die Comenius-Auszeichnung ist einer der ältesten europäischen Bildungsmedienpreise für Multimediaprodukte. Über die Preisträger wird in einem zweistufigen Vergabeverfahren entschieden. Als Auszeichnungen winken dabei unter anderem das Comenius-Siegel und die Comenius-Medaille. In diesem Jahr hat die traditionsreiche GPI 57 multimediale Produkte geehrt. 36-mal wurde das Comenius-Siegel vergeben, das den Autoren und Verlegern die besondere didaktische und mediale Qualität ihrer Produkte bescheinigt. Von den bei Verlagen und Herstellern besonders begehrten Comenius- Medaillen vergab die Jury 2002 16 Medaillen für herausragende exemplarische Multimediaprodukte. Die Zahl der bei der GPI eingereichten Beiträge habe sich gegenüber dem Start der Prämierung vor acht Jahren verzehnfacht. Das zeigt laut GPIVorstandsvorsitzendem Prof. Dr. Dr. Gerhard E. Ortner die Bedeutung, die interaktiven und internetgestützten Bildungsmedien heute zukomme. An die Titelaspiranten werden hohe Ansprüche gestellt. Vor allem soll "der Inhalt und nicht die Technik im Vordergrund stehen", erklärt Ortner die Spielregeln. Die Sieger des Medienwettbewerbs würden nach didaktisch und wissenschaftlich fundierter Begutachtung in einem herstellerneutralen Bewertungsverfahren ermittelt. Im Rahmen der Preisverleihung wurde Gerhard Ortner in diesem Jahr von Hans-Jürgen Pokall, Landesschulrat für Bildung, Jugend und Sport von Berlin, unterstützt. Eine Auswahl der Preisträger 2002 finden Sie auf der folgenden Seite.