In einem Interview mit "La Tribune" spielte Ubisoft-CEO Yves Guillemot verschiedene Übernahmeszenarien durch.

Das Thema Merger ist bei Ubisoft noch nicht vom Tisch. In einem Interview mit "La Tribune" spielte Ubisoft-CEO Yves Guillemot verschiedene Szenarien durch. Demnach sei es eine "sehr interessante Alternative", sollte Ubisoft Teil eines der großen US-Medienkonzerne werden. Walt Disney und Time Warner werden namentlich genannt. Besonders positiv würde sich eine solche Übernahme laut Guillemot auf das weitere Wachstum Ubisofts auswirken. Eine Fusion mit einem anderen internationalen Publisher wollte der erfahrene Manager ebenso nicht ausschließen. Allerdings sähe man nur die Möglichkeit als gleichberechtigter Partner in eine solche Firmenehe zu gehen. Mit vereinten Kräften könne man international zum Publisher Nummer zwei aufsteigen, ist Guillemot überzeugt. Der für Ubisoft und vor allem seine Aktionäre optimale Weg, sei es aber, weiterhin unabhängig zu bleiben.

Einer Übernahme durch Electronic Arts steht Ubisoft weiterhin skeptisch gegenüber. Besonders bemängelt Guillemot die Informationspolitik der US-Amerikaner. Zwar habe man sich in der Vergangenheit getroffen und verschiedene Themen besprochen, seit mehreren Wochen herrsche Guillemot zufolge aber Funkstille.

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