Guillemot will Rückendeckung der Aktionäre
Dass Electronic Arts weitere Ubisoft-Aktien erwerben könnte, lässt dem französischen Publisher keine Ruhe. Derzeit verhandele man mit verschiedenen großen Aktionären, um ihr Vertrauen in die Zukunft Ubisofts zu stärken.
Große Aktienpakete Ubisofts befinden sich im Besitz verschiedener institutioneller Anleger. Anhand dieser Aktien könnte Electronic Arts (EA) im Fall der Fälle seine Beteiligung an Ubisoft binnen kurzem erheblich aufstocken. Um dies zu verhindern, finden derzeit rege Diskussionen zwischen der Ubisoft-Leitung und den Großaktionären statt.
Laut Yves Guillemot, CEO Ubisoft, wollen die Franzosen ihre Anleger von der Stärke des Unternehmens überzeugen. Der wahre Wert Ubisofts zeige sich erst in der Zukunft, berichtet Reuters. Von der Veröffentlichungsstrategie des Unternehmens werde auch die Aktie künftig profitieren. Nun gehe es darum, den Anlegern eine Alternative zum Verkauf aufzuzeigen.
Verhandlungen mit dem US-Konkurrenten hätten auch gut drei Wochen nach Bekanntwerden des Aktienkaufs durch EA noch nicht stattgefunden. "Wir wissen nicht, was Electronic Arts plant", sagte Guillemot in einem Interview mit "Les Echos". Und auch EA selbst hält sich bedeckt. Seit Ende Dezember vergangenen Jahres ließ der kalifornische Publisher kein Sterbenswörtchen zum Einstieg bei Ubisoft mehr verlauten.