Hajo Blingen zur EA-Offensive im Trade Marketing
Mit einer Offensive im Bereich Trade-Marketing setzt Electronic Arts zu Beginn des Jahresendgeschäfts neue Akzente. Eine Reihe von kombinierbaren Displays ermöglichen alles - von der Aktionsplatzierung bis hin zur Electronic Arts-Shop-in-Shop-Lösung.
Die heiße Phase des Jahresendgeschäfts hat begonnen. Branchenprimus Electronic Arts will auch in diesem Jahr Akzente setzen und hat dabei vor allem das Trade-Marketing im Visier. Mit seiner Offensive will EA die Aufmerksamkeit der Kunden auf seine Produkte ziehen. "Im Zuge der Umstellung auf den Slimcase-Standard unterstützen wir unsere Handelspartner mit aktiven und innovativen Lösungen zur Verkaufsförderung", sagt Hajo Blingen, bei EA verantwortlich für das Trade-Marketing. Dazu stellt der Aachener Publisher spezielle Werbemittel wie Regalwobbler und Poster zur Verfügung. Zudem sollen ab Mitte November in 150 Outlets Dekopromotios auf Aktionsflächen stattfinden. Als Eycatcher stellt EA ein Snowboard im Firmendesign bereit. Teil des reichhaltigen Angebots an PoS-Maßnahmen ist auch ein neues Zweitplatzierungsdisplay zur Unterstützung von "Fifa 2001" und "Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2". Das Flächenformat des Displays liegt bei einer viertel Europapalette. Das vorkonfektionierte Kartonagendisplay kann optional 48 oder 96 Produkte präsentieren.
Kern der Trade-Marketing-Offensive ist aber das Metalldisplay. Das hochwertige Display soll langfristig zur optimalen Warenpräsentation eingesetzt werden. "Unsere Marktforschung hat ergeben, dass sich Flächenrentabilität und Umschlagsgeschwindigkeit mit durch Zweitplatzierungen generierten Impulskäufen um 300 Prozent steigern lassen", motiviert Blingen zum Einsatz des neuen Dekomaterials. Noch ein weiterer Punkt spricht aus Sicht von EA für die Nutzung der neuen Displays. Sie sind konzeptionell so eingerichtet, dass sie als Module nutzbar und so beliebig erweiterbar sind. Auf diese Weise ließen sich eine Vielzahl von Kombinationen realisieren, von der Aktionsplatzierung bis hin zur Erweiterung zum EA-Shop. Damit ist die Zielsetzung klar: Auch EA strebt eine Art Shop-in-Shop-Lösung an. Der erste EA-Shop-in-Shop wurde indes bereits realisiert. Entstanden ist er in Zusammenarbeit mit der Berliner Wegert-Gruppe. Als Standort wurde die Hamburger MakroMarkt-Filiale gewählt. Dort präsentiert der Major sich und sein umfangreiches Produktportfolio mit seinem innovativen Designkonzept auf 20 Quadratmetern.