Der Spielwarenkonzern Hasbro hat für 2000 eine Bilanz mit roten Zahlen vorgelegt.

"Es war ein extrem enttäuschendes Jahr für Hasbro." Alan G. Hassenfeld, Chairman und CEO von Hasbro, nahm kein Blatt vor den Mund, als Hasbro seine Bilanz für das vergangene Jahr vorlegte. Der Spielwarenkonzern, der gleichzeitig einer der wichtigsten Lizenznehmer und -geber für alle Unterhaltungsindustrien weltweit ist, musste 2000 einen Nettoverlust von 23 Mio. Dollar verbuchen. Im Vorjahr hatte Hasbro noch einen Nettogewinn von 286,6 Mio. Dollar eingefahren. Der Umsatz betrug 2000 3,8 Mrd. Dollar, 400 Mio. Dollar weniger als im Vorjahr. "Wir sind sehr froh, berichten zu können, dass der Verkauf von Hasbro Interactive und Games.com an Infogrames im Januar abgeschlossen wurde", legte Hassenfeld die Ambitionen als Gamespublisher endgültig ad acta. Hasbro sei zuversichtlich, die richtigen Schritte für eine Verschlankung des Unternehmens und damit für eine Rückkehr zur Profitabilität vollzogen zu haben.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.