Während die DVD-Nachfolgeformate HD-DVD und Blu-Ray derzeit ihren Markteintritt vorbereiten, könnte mit der Holographic Versatile Disc (HVD) bereits 2007 eine Speicherrevolution anstehen.

In den Formatstreit um das legitime Erbe der populären DVD könnte sich neben HD-DVD und Blu-Ray schon bald ein technisch übermächtiger Aspirant einschalten. Bereits für das Jahr 2007 plant der japanische Konzern Optware Informationen des italienischen IT-Diensts www.cwi.it zufolge die Vermarktung einer revolutionären Neuentwicklung auf dem Gebiet der Speichermedien. Noch befindet sich das Produkt im Planungsstadium, doch die technischen Daten klingen bereits jetzt beeindruckend. Die so genannte Holographic Versatile Disc, kurz HVD, soll demnach die Speicherung eines Terabyte an Informationen ermöglichen, und das bei einer Lesegeschwindigkeit von bis zu einem Gigabyte pro Sekunde. Dies entspräche in etwa der 200fachen Kapazität und 40fachen Geschwindigkeit einer herkömmlichen DVD.

Mit CMC Fuki Photo und CMC Magnetics hat sich der Optware-Konzern wichtige strategische Entwicklungspartner gesichert, gleichzeitig wurde eine Niederlassung in den USA eröffnet. Dies sieht Yoshio Aoki, der Präsident des Unternehmens, als Voraussetzung für eine Kooperation mit amerikanischen Unternehmen an: "EMC, IBM, StorGate, HP und Sun sind interessante Geschäftspartner", so Aoki. Tatsächlich arbeitet IBM selbst mit Hochdruck an der Entwicklung eines holografischen Speicherträgers, Konkurrent InPhase visiert sogar 2006 für die Markteinführung eines ersten Modells an.

Spätestens im Dezember 2006 will Optware der International Standard Organization mit je einer 30, 100 sowie 200 Gigabyte fassenden HVD drei vergleichsweise moderat dimensionierte Modelle zur Prüfung vorlegen. Angestrebt sind letztlich jedoch Datenmengen von knapp vier Terabyte.

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