In einer Serie-B-Finanzierung hat der französische Hyper-Casual-Games-Anbieter Homa Games über 100 Millionen US-Dollar eingenommen. Bereits im Vorjahr sicherte man sich 65 Mio. Dollar Investment Kapital. Neben den eigentlichen Games hat Homa ein Toolset an Vermarktungstechnologie, welche mitentscheidend für das hohe Investment sein dürfte.

Homa Games sicherte sich in einer Serie-B-Finanzierung über 100 Millionen US-Dollar. Bereits letztes Jahr konnte das Unternehmen 65 Millionen US-Dollar in einer Serie-A-Finanzierung anwerben. Homa Games veröffentlicht Hyper Casual Games für mobile Plattformen, wie "Sky Roller" und "Aquarium Land". Deren Spiele verfolgen damit ein ähnliches Modell wie die der deutschen Anbieter Sunday und Popcore. Quadrille Capital und Headline haben die höchsten Investitionen getätigt. Weitere Investitionen wurden von Northzone, Fabric Ventures, Bpifrance, Eurazeo und Singular getätigt.

Neben den eigentlichen Spielen zeichnet sich Homa vor allem durch das sogenannte Homa Lab aus, einer Plattform inklusive diverser Tools, die Drittentwickler:innen bei der Kreation neuer Ideen und Games hilft. Der Workspace unterstützt bei der Themenfindung wie auch beim schnellen Testing von Gamesideen. Alle Entscheidungen und Hilfen sind dabei strikt datengetrieben. Ähnliche Lösungen für ihre angeschlossenen Entwicklungspartner haben auch andere Hyper-Casual-Games-Firmen wie Sunday. Das Know-how um Kunden und Kundenverhalten rechtfertigt auch die hohen Investitionssummen.

Adriano D'Adamo

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