IDG schließt Übernahmen nicht aus
Die IDG Verlagsgruppe hat das Geschäftsjahr 2003/2004 zum 30. September abgeschlossen. Zwar ging der Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent zurück, das Ergebnis sei aber zufrieden stellend. Um das Umsatzziel des laufenden Geschäftsjahres zu erreichen, seien auch Übernahmen nicht ausgeschlossen.
Zum 30. September hat IDG Communications das Geschäftsjahr 2003/2004 beendet. Gegenüber dem Vorjahr gab der Umsatz leicht auf 105,5 Mio. Euro nach, ein Rückgang um zwei Prozent. Ertragssäulen des Münchner IT-Verlags waren die Magazine "Computerwoche", "PC-Welt" und "GameStar". Dabei hätten die Spielemagazine "GameStar" und "GamePro" ihre führende Marktposition verteidigen können, teilte IDG mit.
Im laufenden Geschäftsjahr will IDG mit Frequenzerhöhungen der Titel "ICO" und "Digital World", dem Ausbau des Event-Geschäfts sowie durch verstärkte Internetaktivitäten wieder ein leichtes Umsatzwachstum erzielen. Auch Übernahmen strategisch interessanter Printobjekte und Webangebote sei Teil der Expansionsplanungen. Welchen Stellenwert das Internetgeschäft bei IDG inzwischen einnimmt, betonte Vorstand York von Heimburg: "Heute erwirtschaften wir bereits sieben Prozent des Umsatzes über das Internet. In drei Jahren streben wir einen zweistelligen Anteil an." Mit dazu beitragen soll auch ein neues Premiumangebot von www.computerwoche.de, das in Kürze gestartet werden soll.