Mit einer Zahlung in Höhe von zwei Mio. US-Dollar beendet Bethesda-Mutter ZeniMax Media den jahrelangen "Fallout"-Streit mit Interplay.

Gegen Zahlung von zwei Mio. US-Dollar beenden Bethesda-Mutter ZeniMax Media und Interplay ihren jahrelangen Rechtsstreit um Entwicklungs- und Vermarktungsrechte zur Marke "Fallout". ZeniMax zahlt die Summe an Interplay, die dafür auf sämtliche Rechte verzichten. Seit 2009 beschäftigten Klage und Gegenklage amerikanische Gerichte. Mit der nun getroffenen außergerichtlichen Vereinbarung seien die Lizenzrechte von Interplay "null und nichtig", teilte ZeniMax Media mit. Sämtliche Markenrechte liegen nun unbestritten bei der Bethesda-Mutter.

Gestritten wurde über die Frage, ob Interplay weiterhin MMOG-Spiele basierend auf der Marke "Fallout" entwickeln und vermarkten darf. Die Gerichte konnten die Streitfrage bis zuletzt nicht klären. Was bleibt, sind Kosten. Beide Unternehmen ziehen ihre Klagen zurück und tragen die jeweiligen Gerichts- und Anwaltsgebühren selbst. Interplay wird dies nach der Zahlung von ZeniMax Media leichter fallen. Zudem räumte der Kontrahent dem seit annähernd einem Jahrzehnt darbenden Publisher eine kurze Gnadenfrist ein. Bis einschließlich Dezember 2013 darf Interplay die Rollenspiel-Oldies "Fallout", "Fallout 2" und "Fallout: Tactics" auswerten. Nach diesem Datum fallen auch diese Rechte an ZeniMax Media bzw. Bethesda Softworks.

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