Die Lage bei Interplay scheint sich wieder zu beruhigen. Die kalifornischen Büros konnten Anfang der Woche wieder den Geschäftsbetrieb aufnehmen. Währenddessen drohen aber Probleme von anderer Seite: Interplays Mutterfirma, Titus Interactive, hat in Frankreich Insolvenz angemeldet.

Während sich die Lage bei Interplay wieder zu entspannen scheint, drohen von anderer Seite Probleme. Zwar konnte Interplay Anfang der Woche die benötigten Mitarbeiterversicherungen erneuern und daher die Büros wieder öffnen, fast zeitgleich hat aber Titus Interactive, Mutterfirma von Interplay, in Frankreich Insolvenz angemeldet. Der Handel mit Titus-Aktien wurde an der Pariser Börse bei einem Kurs von 16 Euro-Cent je Anteilsschein ausgesetzt. Eine eingehende Bilanzprüfung soll nun über die weitere Zukunft vom Titus entscheiden. Gegenüber US-Medien gab sich Herve Caen, Gründer von Titus und Interplay, zuversichtlich, die schwierige Lage zu meistern. Man arbeite derzeit an "einer Vielzahl möglicher Lösungen" so Caen.

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