Nintendo bleibt seiner Linie treu: Der japanische Traditionshersteller ist immer für eine Überraschung gut. In einer Keynote auf der Game Developer Conference enthüllt Nintendo-Boss Satoru Iwata interessante Einzelheiten zu Revolution, Nintendo DS und den kommenden Spielehighlights.

Nintendo-Präsident Satoru Iwata hat sich während seiner Keynote auf der Game Developer Conference tief in die Karten blicken lassen und bestätigte einmal mehr, dass der japanische Traditionshersteller immer für eine Überraschung gut ist.

Mit Spannung erwartet, präsentierte Iwata erste Einzelheiten zu Nintendos kommender Heimkonsole Revolution. Revolution werde abwärtskompatibel sein, versprach Iwata. Damit greift Nintendo das Erfolgsrezept Sony Computer Entertainments (SCE) auf. Nicht zuletzt der Abwärtskompatibilität hat die PlayStation 2 ihren kometenhaften Aufstieg zu verdanken. Kabellose Wi-Fi-Verbindungen werden künftig bei Nintendo eine große Rolle spielen. Nicht nur den Nintendo-DS-Fans soll so mobiler Multiplayerspaß ermöglicht werden, auch Revolution setzt auf die Technik. Ist ein Hot-Spot erreichbar, sollen per Wi-Fi weltweite Multiplayerduelle ermöglicht werden. Bei der Revolution-Technik vertraut Nintendo auf bewährte Partner. IBM, die auch schon den Hauptprozessor für GameCube herstellen, arbeiten am Revolution-Herzstück unter dem Codenamen Broadway. Den Grafikchip wird wieder ATI liefern. Unter dem Projektnamen Hollywood entwickeln die Kanadier die Revolution-GPU. Interessant am Rande: Sowohl die Next-Gen-Konsolen von Microsoft als auch von SCE und Nintendo werden Hauptprozessoren verwenden, bei deren Entwicklung IBM ein gehöriges Wörtchen mitzureden hatte.

Noch in diesem Jahr sollen DS-Besitzer per Wi-Fi gegeneinander antreten können. Iwata kündigte mehrere Spiele an, die die Wi-Fi-Funktionen von DS unterstützen sollen. Derweil konnte die DS-Auslieferungsmenge weiter gesteigert werden. In den 16 Wochen, seitdem DS zunächst in den USA und dann in Japan erhältlich ist, wurden mehr als vier Mio. Geräte ausgeliefert. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres Ende März, ist Iwata zuversichtlich, wird die Sechs-Millionen-Marke erreicht sein.

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