Jobs stellt Billig-Mac vor
Die Internetgerüchteküche wusste es bereits seit einigen Tagen: Auf der Macworld wird Apple einen Macintosh-Rechner für den kleinen Geldbeutel vorstellen. Am Dienstagabend enthüllte Apple-CEO Steve Jobs das Mac mini getaufte Gerät.
Geht es um die Frage, ob ein PC- oder Macintosh-Rechner gekauft werden soll, entscheidet oft der Preis. Zwar punkten die Apple-Rechner mit gefälligem Design und zuverlässiger Hard- und Software. Der Preisunterschied zu einem Standard-PC war in der Vergangenheit aber immens. Auf der Macworld in San Francisco enthüllte Apple-CEO Steve Jobs nun einen Mac mini getauften Rechner, den sich auch der kleinere Geldbeutel leisten kann.
"PC-User haben in Zukunft keinerlei Ausreden mehr, nicht auf Macintosh umzusteigen", sagte Jobs bei der Präsentation. Anders als sonst bei Apple üblich, kommt der Mac mini ohne integriertes Display auf den Markt. Auch Tastatur oder Maus sucht der Kunde im Grundpaket vergebens. Dafür weiß das Design und der Preis zu gefallen. Der gerade einmal 1,3 Kilogramm schwere und mit nur fünf Zentimeter Höhe sehr kompakte Rechner wird in Deutschland ab 489 Euro erhältlich sein.
Dafür erhält der Kunde einen wahlweise mit 1,25 oder 1,42 GHz getakteten G4-Prozessor, eine 40 bzw. 80 Gbyte große Festplatte, 256 Mbyte DDR-RAM und ein CD-R/DVD-ROM-Laufwerk. Als Grafikkarte wird eine ATI Radeon 9200 verbaut. Als Betriebssystem erhält der Mac mini Mac OS X. Ab 29. Januar soll das Gerät in Deutschland erhältlich sein.