Turbulente Zeiten bei JoWooD: In einer Ad-hoc-Mitteilung gab der österreichische Publisher bekannt, dass der Aufsichtsrat des Unternehmens zum 16. Dezember geschlossen zurückgetreten ist.

Wie JoWooD Productions in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt gab, ist der Aufsichtsrat des Unternehmens zum 16. Dezember geschlossen zurückgetreten. Einem Bericht des ORF zufolge sei die Entscheidung in Meinungsverschiedenheiten zwischen Aufsichtsrat und führenden Aktionärsgruppen über die Neuausrichtung des Unternehmens begründet. Was die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit der Gesellschaft sehr beeinträchtigt habe, so der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Helmuth Frey gegenüber dem ORF.

JoWood widerspricht dieser Darstellung. Die Gesellschaft pflege ein gutes Verhältnis zu allen Aktionären. Dennoch seien trotz erfolgreicher Restrukturierung die Internationalisierungsbestrebungen JoWooDs noch nicht wie gewünscht durchzusetzen gewesen. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, welche umgehend einberufen wird, sollen nun die Aufsichtsratsposten neu besetzt werden. Der neue Aufsichtsrat soll vor allem Medienerfahrung und Internationalität mitbringen, teilte JoWooD mit.

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