Die durch den eingeleiteten Umstrukturierungsprozess entstandenen Sonderfaktoren haben KarstadtQuelle im dritten Quartal einen Verlust von 1,1 Mrd. Euro beschert. Die Gesamtjahresprognose wurde gesenkt.

Die durch den eingeleiteten Umstrukturierungsprozess entstandenen Sonderfaktoren haben der KarstadtQuelle AG im dritten Quartal ein Konzernergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBTA) in Höhe von minus 1,1 Mrd. Euro beschert. In den ersten neun Monaten lag das EBTA sogar bei minus 1,57 Mrd. Euro (Vorjahr: 128 Mio. Euro), wie der angeschlagene Essener Handelskonzern am Mittwoch in einem Zwischenbericht bekannt gab. Der Umsatz lag mit 3,2 Mrd. Euro im dritten Quartal um 5,9 Prozent unter Vorjahresniveau. Für die ersten neun Monate verbuchte Karstadt sogar einen Umsatzrückgang um sechs Prozent auf 10,1 Mrd. Euro. Diese Entwicklung sei unbefriedigend, habe aber den moderaten Erwartungen entsprochen, heißt es in dem Bericht. Karstadt räumte auch für den Beginn des vierten Quartals Umsatzrückgänge ein und bezeichnete dies als eine "verständliche, aber vorrübergehende Reaktion der Kunden". Dementsprechend zurückhaltend fällt die Prognose für das Gesamtjahr aus, sie wurde beim Umsatz auf minus sieben Prozent korrigiert, das EBTA werde zwischen minus 280 und 295 Mio. Euro liegen.

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