Der französische Onlinespieleanbieter GameLoft will sein internationales Geschäft zurückfahren. Die deutsche Niederlassung ist von diesen Maßnahmen jedoch nicht betroffen.

Onlinespieleanbieter GameLoft will sein internationales Geschäft zurückfahren. Peter Naust, Vorstand der GameLoft AG Deutschland, bestätigte gegenüber GamesMarkt.de diesbezügliche Pläne der internationalen Vorstandsriege. Die deutsche Niederlassung sei von diesen Maßnahmen jedoch nicht betroffen: Für die deutsche Spieleseite und insbesondere den Webservice gamez.de gelte "Business as usual". Für Webdienste, wie beispielsweise in Australien und Shanghai, sei hingegen der Zug abgefahren. Man habe festgestellt, so Naus, dass der Aufbau geeigneter Internetportale u. a. in Australien und Shanghai zu kostenintensiv und zu langwierig sei. Für die Zukunft kann sich die französische Mutterfirma eine Portfoliovermarktung via Pay-per-Play-Verfahren und als zweites Standbein die Konzentration auf die iTV-Plattform vorstellen. Naust hält dies auch für den deutschen Webservice für möglich, allerdings "ist dies noch ein Thema der Businessdeveloper und sicher noch nicht für dieses Geschäftsjahr geplant".

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