Kein Handheld von Microsoft
Microsoft wird den Handheldmarkt vorerst Nintendo und Sony überlassen. Ein Einstieg in das lukrative Geschäft sei nach wie vor nicht geplant.
Mit PSP und Nintendo DS erscheinen zum Jahreswechsel zwei neue Handheldsysteme von Sony und Nintendo. Der dritte im Bunde der großen Konsolenhersteller, Microsoft, plant vorerst nicht, in den lukrativen Teilmarkt einzusteigen. Das bestätigte Microsofts Chief Xbox Officer Robbie Bach in einem Interview mit der "Seattle Post". "Unser Focus liegt ganz klar auf Xbox", sagte der Manager gegenüber dem US-Blatt. Ziel der nächsten drei Jahre sei es, die Investitionen in Xbox zu amortisieren und das Konsolengeschäft für Microsoft profitabel zu machen. Dem erwarteten Zweikampf der mobilen Spielgeräte sieht Bach mit Spannung entgegen: "So weit ich weiß, hält Nintendo derzeit um die 99 Prozent am Handheldmarkt. Ich denke, sie werden diese Marktstellung hartnäckig verteidigen."