Keine Rettung für Hip
Alle Bemühungen um einen neuen Investor waren vergebens. US-Medien zufolge musste der kanadische Publisher Hip Interactive Insolvenz anmelden und wird in Kürze die Geschäftstätigkeit einstellen.
Hinter den Kulissen wurde in den vergangenen Wochen intensiv verhandelt. Die Suche nach einem neuen Investor blieb jedoch ergebnislos. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, musste der kanadische Publisher Hip Interactive Anfang der Woche Insolvenz anmelden. Der Unternehmensvorstand ist demnach bereits zurückgetreten, eine kanadische Anwaltskanzlei habe die Insolvenzverwaltung übernommen. Nun soll das Geschäft binnen kurzem abgewickelt und die Büros geschlossen werden.
In Deutschland kooperierte Hip zuletzt mit flashpoint, die den Vertrieb der Kanadier hierzulande verantworteten. Mit dem Egoshooter "Pariah" der "Unreal"-Macher von Digital Extremes machte Hip zuletzt auf sich aufmerksam. Im Portfolio der Kanadier wartet nun noch das ein oder andere Sahnestückchen auf einen neuen Publisher. So wurde erst Anfang des Jahres eine Vereinbarung mit Horrorfilm-Ikone George A. Romero unterschrieben. Ob und über wen die geplanten Videospiele zu den Romero-Klassikern erscheinen werden, steht aber noch nicht fest.