Die texanische Anwaltskanzlei McKool Smith geht in die Vollen. Nachdem fast sämtliche US-Publisher wegen Patentverletzungen verklagt wurden, sind nun auch Hardwarehersteller ins Visier der geschäftstüchtigen Anwälte geraten.

Die texanische Anwaltskanzlei McKool Smith nimmt sich nach den US-Games-Publishern jetzt auch die Hardwarehersteller zur Brust. Wie "Game Daily" berichtet, wurde 19 Unternehmen der Hardwarebranche wegen Patentverletzungen verklagt. Darunter prominente Namen wie Hewlett-Packart, Dell, IBM, Toshiba, Sony Computer Entertainment of America, Acer, Fujitsu, Sharp und JVC. McKool Smith stützt seine Klagen wieder auf ältere Patente. In diesem Fall betrifft es insgesamt sechs Patente, die 1992 oder früher in den Vereinigten Staaten angemeldet wurden. Gegenüber "Game Daily" bezichtigte eine anonyme Quelle die Kläger der "Mafiamethoden". Ziel ist es wohl, in außergerichtlichen Einigungen eine für die Kanzlei profitable finanzielle Lösung zu finden. Fraglich ist jedoch, ob Unternehmen wie Dell, HP oder Sony nicht doch lieber einen langwierigen Rechtstreit in Kauf nehmen, um ähnliche Fälle in Zukunft auszuschließen.

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