Konami hat seinen gut 22-prozentigen Anteil am Spielwarenproduzenten Takara Corp. verkauft. Das Unternehmen habe es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, die Ertragssituation entscheidend zu verbessern.

Konamis Liaison mit dem Spielwarenhersteller Takara Corp. ist beendet. Presseberichten zufolge hat der japanische Mischkonzern seine gut 22-prozentige Beteiligung an dem Mobile-Games-Distributor Index Corp. verkauft. Konami war 2000 bei Takara eingestiegen. Allerdings konnte das Unternehmen in den vergangenen Jahren seine Restrukturierungsbemühungen nicht erfolgreich umsetzen und die Ertragssituation nicht wie geplant verbessern. Für das abgeschlossene Fiskaljahr prognostiziert Takara einen erneuten Verlust von 15 Mrd. Yen (rund 110 Mio. Euro), was Konami nun zum Ausstieg bewegte.

Ein reines Verlustgeschäft war die Beteiligung für Konami dennoch nicht. Wie Gamespot berichtet, liegt der Verkaufspreis bei 11 Mrd. Yen (ca. 80 Mio. Euro). Vor fünf Jahren zahlte Konami nur gut 3,37 Mrd. Yen (damals rund 35 Mio. Euro) für das Aktienpaket.

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