Trotz zahlreicher Millionensellern ist der Gewinn der Konami Corporation im vergangenen Geschäftsjahr um fast 50 Prozent gesunken. Mit dem Ergebnis in Europa zeigte sich der Konzern dennoch zufrieden.

Mit der Bilanz für das am 31. März beendete Geschäftsjahr weist die Konami Corporation einen leichten Umsatzrückgang und deutliche Einschnitte beim Nettogewinn aus. Wie der Konzern mitteilt, belief sich der Umsatz zum Stichtag auf rund 260,7 Mrd. Yen (etwa 1,92 Mrd. Euro). Im Vorjahr betrug der Gesamtumsatz noch 273,4 Mrd. Yen (ca. zwei Mrd. Euro). Um fast 50 Prozent ist der Nettogewinn gesunken: Nach 20,1 Mrd. Yen (rund 148 Mio. Euro) im vergangenen Jahr beträgt der Überschuss aus dem jetzt beendeten Geschäftsjahr 10,5 Mrd. Yen (ca. 77 Mio. Euro).

Während der Konzern nicht näher auf die Ursachen für die rückläufigen Zahlen eingeht, werden die Erfolge der Gamesdivision in den Vordergrund der Bilanz gestellt: Das vierte Jahr in Folge wurden weltweit mehr als 20 Mio. Einheiten ausgeliefert, so Konami. Einen gewichtigen Anteil hatte hieran auch Konami of Europe: Von "Pro Evolution Soccer 4", "Metal Gear Solid 3 - Snake Eater" und den nach wie vor gefragten "Yu-Gi-Oh!"-Titeln wurden jeweils mehr als eine Mio. Einheiten in den PAL-Territorien abgesetzt. "Titel wie diese haben es uns ermöglicht, positiv zum Ergebnis des Unternehmens beizutragen. Ich bin froh, dass Konami of Europe eine so starke Rolle für das Geschick des Unternehmens spielt", sagte Kunio Neo, President Konami of Europe.

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