Konsolenengpass drückt EB-Games-Ergebnis
Electronics Boutique konnte die für das vierte Quartal gesteckten Ziele nicht zur Gänze erfüllen. Insbesondere die Verknappung auf Hardwareseite drückten das Ergebnis des Games-Retailer.
Wie schon bei Konkurrenten GameStop schlug sich der Lieferengpass der Konsolenhersteller auch im Quartalsergebnis von Electronics Boutique (EB Games) nieder. Wie der international tätige Games-Retailer mitteilte, konnten die Umsatzziele für das vierte Quartal nicht zur Gänze erfüllt werden. Zu oft mussten Kunden wieder nach Hause geschickt werden, da die stark nachgefragten Konsolen nicht in ausreichender Stückzahl verfügbar waren. Dies hätte auch den Verkauf von Games und Zubehör unnötig ausgebremst. Zwar wurde im Jahresvergleich ein Plus von 22 Prozent im Weihnachtsgeschäft bilanziert, der Zuwachs hätte allerdings noch größer ausfallen können. Nun erwartet man in der Firmenzentrale für das vierte Quartal bis zu 1,62 Dollar Gewinn je Aktie; für das Gesamtjahr sollen bis zu 2,20 Dollar Gewinn je Aktie bleiben. Ursprünglich lagen die Prognosen bei bis zu 1,72 bzw. 2,30 US-Dollar Gewinn je Anteilsschein.