In Franken ist der Polizei ein Schlag gegen eine Raubkopierergruppe gelungen. Drei Tatverdächtige sollen Game-Boy-Software sowie andere Markenartikel kopiert und gewerblich mit teils erheblichen Gewinnen vertrieben haben.

Durch Anzeigen geschädigter Privatpersonen sowie Firmen ist die Polizei im fränkischen Fürth einer Gruppe von Produktpiraten auf die Schliche gekommen, die u.a. kopierte Game-Boy-Spiele im großen Stile gewerblich vertrieben haben soll. Bei der Durchsuchung dreier Wohnungen wurde umfangreiches Beweismaterial aufgefunden und sichergestellt. Zum Verhängnis wurde den Hauptverdächtigen, drei jungen Männern im Alter von 17, 19 bzw. 22 Jahren, letztlich ihr eigener Erfolg. Die hohe Nachfrage konnte nicht befriedigt und Bestellungen nicht termingerecht geliefert werden. Darüber hinaus konnten Testkäufer der betroffenen Firmen die Plagiate identifizieren.

Auf die Hauptbeschuldigten kommen nun neben einem Strafverfahren auch erhebliche Schadenersatzforderung zu. So habe der jüngste Verdächtige eingestanden, bis Ende 2004 mindestens 700 kopierte Spiele an den Mann gebracht zu haben. Allein in diesem Fall rechnet die Polizei mit einem Schaden von rund 30.000 Euro. Gegen weitere Tatverdächtige laufen die Ermittlungen noch.

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Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

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By Marcel Kleffmann 1 min read