Lego bilanziert Geschäftsjahr
Der dänische Spielwarenkonzern Lego hat für das Geschäftsjahr 2000 einen Verlust von umgerechnet mehr als 260 Mio. Mark ausgewiesen.
Der dänische Spielwarenkonzern Lego hat für das Geschäftsjahr 2000 einen Verlust von umgerechnet mehr als 260 Mio. Mark ausgewiesen. Das dänische Erfolgsimage soll nun durch Umstrukturierungen und Entlassungen wieder ins rechte Licht gerückt werden. Produkte außerhalb der eigentlichen Kerngeschäftsfelder sollen gestrichen werden. Dazu gehören vor allem Life-Style-Artikel wie die Produktreihe "Wristwatches". Aber auch im Softwarefeld sollen Einschränkungen gemacht werden, der Park "Legoland 5" soll gänzlich gestrichen werden. Die wirklich einschneidenden Entscheidungen sollen aber im Supply Chain Management getroffen werden. "Aus finanzieller Sicht war das letzte Jahr für Lego mehr als enttäuschend", kommentierte Poul Plougmann, Executive Vice President und COO der Lego Company, die miserable Performance des Spielzeugriesen im Gesamtgeschäftsjahr 2000. "Aber wir wissen jetzt, was schief gelaufen ist und was jetzt zu tun ist".