Lenovo hat ein Abkommen über den Kauf der PC-Sparte von IBM unterzeichnet. Die Transaktion hat ein Volumen von rund 1,75 Mrd. Dollar.

Die Verhandlungen über den Verkauf der PC-Sparte von IBM sind abgeschlossen: Der chinesische PC-Hersteller Lenovo hat ein Kaufabkommen unterzeichnet. Das Volumen des Verkaufs hat nach offiziellen Angaben einen Wert von 1,75 Mrd. Dollar. Etwa 650 Mio. Dollar zahlt Lenovo in bar. Für rund 600 Mio. Dollar erhält IBM Lenovo-Aktien und wird so mit einem Anteil von 18,9 Prozent zum zweitgrößten Aktionär Lenovos. Schließlich wird Lenovo etwa 500 Mio. Dollar an IBM-Schulden ausgleichen.

Lenovo, bislang größter PC-Hersteller Chinas, steigt durch den Kauf zum globalen Major auf. Basierend auf den Verkaufsergebnissen aus 2003 wird Lenovo einen Jahresumsatz von etwa zwölf Mrd. Dollar erwirtschaften und rund 11,9 Mio. Computer verkaufen.

Gleichzeitig mit dem Verkaufsabkommen haben beide Unternehmen auch eine strategische Allianz geschlossen. Lenovo wird zum bevorzugten PC-Lieferanten von IBM. IBM wiederum unterstützt Lenovo mit einer Reihe von Businesslösungen. Zum CEO von Lenovo wird Stephen M. Ward Jr. ernannt, der bislang als Senior VP und General Manager von IBM Personal Systems verantwortlich zeichnete. Der Hauptsitz von Lenovo wird New York.

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