Libro AG hofft auf Finanzspritze
In dieser Woche entscheidet sich, ob der insolvenzgefährdete Buch- und Medienhändler Libro noch zu retten ist.
In dieser Woche wird sich wahrscheinlich entscheiden, ob der insolvenzgefährdete österreichische Buch- und Medienhändler Libro eine Überlebenschance hat. Berichten Wiener Zeitungen zufolge benötigt das Unternehmen eine sofortige Finanzspritze von etwa 43 Mio. Mark, um die Gehälter der 3100 Mitarbeiter zahlen zu können. Die Libro AG ist allein bei den Banken mit 330 Mio. Mark verschuldet, weitere 77,7 Mio. Mark sind bei Lieferanten offen. Der Händler hatte schon vor einigen Wochen die Notbremse gezogen und will die unrentablen 19 deutschen Filialen aufgeben . Gleichzeitig hat die Buch- und Medienkette den in Restrukturierungsmaßnahmen erfahrenen Otto P. Arbeiter als neuen Finanzvorstand gewonnen. Er übernimmt damit den Posten des zurückgetretenen Werner Steinbauer.