Die Libro AG hat das Ergebnis des Geschäftsjahres 2000/2001 vorgelegt und muss unter anderem beim EBITDA ein hohes Minus hinnehmen.

Der österreichische Buch- und Medienhändler Libro AG hat enttäuschende vorläufige Ergebnisse des Geschäftsjahres 2000/2001 (bis 28. Februar 2001) vorgelegt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) war mit 80 Mio. Euro negativ. Als Grund für die tiefroten Zahlen nennt das insolvenzgefährdete Unternehmen die operativen Verluste der beiden Teilbereiche Libro und Amadeus im Zuge der sprunghaften Filialausweitung, sowie das fehlgeschlagene Großflächenkonzept. Libro erzielte im vergangenen Geschäftsjahr ein EBIT von minus 113 Mio. Euro nach 4 Mio. Euro im Vorjahr. Insgesamt beläuft sich der Jahresfehlbetrag des Unternehmens auf rund 180 Mio. Euro, das sind 176 Mio. Euro mehr im negativen Bereich als im Vorjahr. Libro ist nach eigenen Angaben derzeit mit 94 Mio. Euro verschuldet.

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