Der Sanierungsfahrplan der Buch- und Medienhandelskette Libro AG steht fest.

Die Sanierung des österreichischen Buch- und Medienhändlers Libro AG ist in vollem Gange. Das Unternehmen hat von Banken einen zusätzlichen Kreditrahmen in Höhe von 21,8 Mio. Euro bekommen. Seine Schulden - zum Beispiel bei Lieferanten, für Rückstellungen und bei Banken - will Libro innerhalb der nächsten zwei Jahre zu einem großen Teil begleichen. Derzeit ist noch unklar, wie viele Filialen von Libro und Amadeus in Österreich geschlossen werden müssen. In Deutschland sind bereits 14 der 19 Niederlassungen geschlossen worden, bis Ende August wird sich Libro völlig aus dem deutschen Markt zurückgezogen haben. Die hiesige Gesellschaft wird voraussichtlich liquidiert. Der Buch- und Medienhändler befindet sich derzeit auf der Suche nach Interessenten für die Tochterunternehmen Lion.cc, Libro Entertainment und CeDe.CH und will sich zukünftig ausschließlich auf das Libro Kerngeschäft konzentrieren. In zwei Jahren soll die Sanierung der angeschlagenen Kette abgeschlossen sein, in drei Jahren will Libro wieder Gewinne schreiben.

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