Raubkopien sind nach wie vor unter Gamern weit verbreitet. 21 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Studie von Macrovision gaben zu, Raubkopien zu besitzen.

Macrovision hat die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Thema Raubkopien veröffentlicht. Mehr als 6000 Xbox- und PlayStation-2-Fans nahmen daran teil. Davon gaben 21 Prozent unumwunden zu, Raubkopien zu besitzen. Besonders fleißig waren gut 43 Prozent der bekennenden Raubkopierer: 15 Spiele und mehr beschaffen sie sich im Schnitt jährlich aus illegalen Quellen. Dabei sei die frühe Verfügbarkeit der illegalen Kopien entscheidend. Ist auch einen Monat nach Erscheinen des Titels noch keine Raubkopie verfügbar, würden 73 Prozent das betreffende Spiel legal erwerben, so die Studie.

Häufigste Verbreitungsform seien die Peer-to-Peer-Netzwerke. Laut Macrovision stammten 74 Prozent der Raubkopien aus dem Internet, während lediglich 21 Prozent von Freunden kopiert worden seien. 64 Prozent der Raubkopierer verfügten zudem über einen Mod-Chip.

"Die Raubkopiequote wird in den kommenden Jahren weiter steigen, wenn die technischen Möglichkeiten zum vermehrten Download einladen", malt Steve Weinstein, Executive Vice President und General Manager Entertainment Technologies Group, ein düsteres Bild.

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Gaming Without Borders Awards 2026
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By Marcel Kleffmann 1 min read