Nach der neuen, repräsentativen Verbraucherstudie der Softwarevereinigung IDSA verfügen die erwachsenen Gamer immer noch über die größte Kaufkraft. Offenkundig interessieren sich aber auch Frauen zunehmend für Games.

Ein Großteil der Gamer von heute wird auch in zehn Jahren noch Computer- und Videogames spielen. Das geht aus der siebten Verbraucherstudie der Interactive Digital Software Association (IDSA) hervor, für die mehr als 1500 US-Haushalte befragt wurden, die eine Konsole und/oder einen gamestauglichen PC besitzen.

Demnach gehen 60 Prozent der Gamer davon aus, auch noch in zehn Jahren Games zu spielen. Nahezu zwei Drittel der Befragten gaben an, Games bereits seit mindestens sechs Jahren zu spielen. "Es gibt keinen Zweifel daran, dass Games tief in unserer Gesellschaft verwurzelt sind", sagte der IDSA-Präsident bei der Präsentation der Zahlen während der E3.

Auch andere Ergebnisse der Repräsentativstudie lassen eine positive Entwicklung der Spieleindustrie erwarten. Beispielsweise besitzen Videospieleuser durchschnittlich 14 Titel, bei den PC-Gamern ist es nur einer weniger.

Bei den Konsolenprodukten sind Rennspiele (39 Prozent) am beliebtesten, gefolgt von Action- und Sportgames mit jeweils 38 Prozent. Computergamer bevorzugen eher Puzzle-, Brett- und Kartenspiele (35 Prozent). An zweiter und dritter Stelle folgen Actiontitel (28 Prozent) und Sportgames sowie Simulationen mit jeweils 23 Prozent.

Mehr als ein Drittel der User spielen neben PC- und Videogames auch auf Handhelds, PDAs und Handys. 31 Prozent der Befragten gaben an, Onlinegames zu spielen - ein Zuwachs von sieben Prozent gegenüber der Vorjahresstudie.

62 Prozent der Computergamer sind männlich, wovon 40 Prozent bereits das Alter von 36 Jahren überschritten haben. 26 Prozent dieser Usergruppe sind zwischen 18 und 35 Jahre alt. Die User unterhalb des Erwachsenenalters machen einen Anteil von 34 Prozent aus. Bei den Konsolengamern dominieren die Männer mit 72 Prozent ebenfalls. Diese Gruppe wird von den Unter-18-Jährigen mit 45 Prozent angeführt, gefolgt von den 18- bis 35-Jährigen mit 36 Prozent. User ab 36 Jahren machen lediglich einen Anteil von 19 Prozent aus.

Aber auch mehr und mehr Frauen interessieren sich nach Ansicht der IDSA für Games. 62 Prozent der User, die weniger als ein Jahr Spiele nutzen, gehören dem weiblichen Geschlecht an. 46 Prozent der Videospiele- und 55 Prozent der Computerspielekäufer sind Frauen. Ingesamt sind 96 Prozent der User, die Konsolengames erwerben und 90 Prozent der Käufer von Computerspielen älter als 18 Jahre. 86 Prozent der minderjährigen User gaben an, ihre Eltern vor dem Kauf eines Games um Erlaubnis zu fragen. Bei 91 Prozent der jungen Gamer sind die Eltern beim Erwerb eines Spiels dabei.

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