Medienboard fördert neun Projekte mit 670.000 Euro
In seiner ersten Förderrunde des Jahres vergibt das Medienboard Berlin-Brandenburg insgesamt 670.000 Euro. Neun audiovisuelle Projekte werden damit unterstützt. Die bisher größte Einzelsumme geht an das neue Spiel von Jo-Mei, "Sands of Sorrow".
Das Medienboard Berlin Brandenburg startet großzügig ins Jahr 2019. In der ersten Förderrunde des Jahres werden insgesamt 670.000 Euro für neun audiovisuelle Projekte bereitgestellt. Darunter auch die bisher höchste Einzelsumme überhaupt. 180.000 Euro gehen an Jo-Mei Games für ihren neuen narrativen Titel "Sands of Sorrow". Die letzte Produktion des Studios, "Sea of Solitude" wurde zuvor ebenfalls von dem Medienboard unterstützt und konnte die erhaltene Summe wieder zurückzahlen. Mittlerweile wird das Spiel von Electronic Arts vertrieben.
Die zweithöchste Fördersumme, 100.000 Euro, geht an Flow Fire Games für ihr Strategiespiel "Madlife". Weitere 80.000 Euro erhält it Matters Games für das meditative Mobile-Game "Arbo". Teil der ersten Förderrunde ist auch der "Trüberbrook"-Entwickler bildundtonfabrik. Für die Fertigstellung seiner kindergerechten Dinosaurier-App "Dino-Dino" wird das Studio mit 70.000 Euro unterstützt.
Mad About Pandas darf sich über 60.000 Euro freuen um mit "Hitchhiker - Growing Pains" eine Coming-of-Age Geschichte zu erzählen. Jeweils 50.000 Euro gehen an Vice Media für "Vice snappt bunt" und Chapter One Media für "Hier kommt Alex". Rote Sonne Ventures und Interlake Media & La Siala Entertainment erhalten indes je 40.000 Euro für ihre VR- beziehungsweise Mixed-Reality-Projekte "Sunset Bay" und "Immersive Experience für Tourismus und Kultur".
Einreichungen für die nächste Förderrunde für Innovative Audiovisuelle Inhalte werden bis zum 16. April entgegengenommen.