Merril Lynch setzt Nintendo auf "Kaufen"
Die Investmentbank Merril Lynch hat ihr Nintendo-Rating von "Halten" auf "Kaufen" gesetzt. Hintergrund seien die prosperierenden Aussichten für GBA und GC.
Die Investmentbank Merril Lynch (ML) hat ihr Nintendo-Rating von "Halten" auf "Kaufen" gesetzt. Die neue Beurteilung sei aufgrund der guten Aussichten für Game Boy Advance und Nintendo GameCube gefällt worden. Besonders vom GC zeigte sich ML angetan. Laut den Investmentbankern gebe es keine Risiken hinsichtlich der GC-Software, anders als dies noch für Software bei Einführung der N64-Konsole gegolten habe. Zudem sprechen die beim Fachpublikum gut angekommene Präsentation auf der E3 sowie der Preis für den GameCube. Mittlerweile geht ML auch von einem höheren Lieferumfang für den GC aus. In einer ersten Prognose hielten die Banker rund eine Mio. verkaufte Units bis März 2002 für realistisch. Allerdins hätten laut Nintendo US-Distributoren bereits rund vier Mio. GC angefordert, was in der Folge auch bei ML zu einer besseren Prognose geführt habe. Für das nächste Fiskaljahr wird von ML zudem eine Auslieferungsmenge von 10,3 Mio. Units erwartet (Japan: 2,5 Mio.; USA: fünf Mio.; Europa: 2,8 Mio.). Ferner geht ML von einem Verlust pro Hardwareunit von "nur" 20 Dollar aus. Dies liege weit unter den Werten von Sony CE bei der Einführung der PS2 und werde laut Merril Lynch auch Microsofts Xbox deutlich schlagen.