Meta startet heute den Verkauf der beiden Virtual-Reality-Headsets Meta Quest 2 und Meta Quest Pro in Deutschland. Beide Headsets waren hierzulande aufgrund von wettbewerblichen Bedenken seitens des Bundeskartellamts bisher nicht erhältlich. Mittlerweile ist kein Facebook-Konto mehr für die Nutzung erforderlich.

Knapp eine Woche nach der Entscheidung des Bundeskartellamts (GamesMarkt berichtete) hat Meta heute den Verkauf der beiden Virtual-Reality-Headsets Meta Quest 2 und Meta Quest Pro in Deutschland gestartet. Da seit August 2022 keine Facebook-Konten mehr verpflichtend für die Nutzung notwendig sind, sondern ein separates Konto, das Meta-Konto, erstellt werden kann, erlaubte das Bundeskartellamt den Verkauf der VR-Brillen in Deutschland. Besagte VR-Headsets waren bis dato aufgrund von wettbewerblichen Bedenken nicht erhältlich. Das Kartellamt kritisierte die Facebook- oder Instagram-Kontopflicht, weil Facebook/Meta einer der Big-Player bei den sozialen Netzwerken und zugleich im VR-Bereich sei.

Beide VR-Headsets werden über meta.com verkauft. Die Meta Quest 2 mit 128 GB Speicher kostet 450 Euro, die 256-GB-Variante liegt bei 550 Euro. Die Meta Quest Pro wird für 1.800 Euro zu haben. "Mit einer großen Auswahl an beliebten Apps aus den Bereichen Gaming, Fitness, Bildung und mehr erfreut sich Meta Quest 2 weltweit immer größerer Beliebtheit. Sie hilft dabei, sich mit Freund:innen und Familie zu verbinden und mit ihnen zusammen Dinge zu unternehmen, die vorher nicht möglich waren - sei es ein gemeinsamer Serienmarathon, ein Spieleabend oder ein entspanntes Gespräch mit den Großeltern in einer anderen Stadt, einem anderen Land oder am anderen Ende der Welt", so beschreibt das Unternehmen die Quest 2. Die Meta Quest Pro ist hingegen für den professionellen Einsatz auf "New Work" und Produktivität zugeschnitten. "Sie ermöglicht es, jederzeit Remote Meetings mit Kolleg:innen abzuhalten, die sich anfühlen, als würde man im gleichen Raum sitzen. Und sie erlaubt das Arbeiten an mehreren großen Bildschirmen, die über dem eigenen Schreibtisch schweben und von dort per Maus und Tastatur bedient werden können - dank des integrierten Mixed Reality Features. Professionelle Apps, die virtuelle Objekte in echten Räumen sicht- und erlebbar machen, erlauben die Zusammenarbeit an 3D-Architekturdesigns oder Prototypen. Und durch die Funktionen zum Erkennen von Augenbewegungen und Gesichtsausdrücken, werden in Meetings die Reaktionen der Kolleg:innen auf ihren Avataren sichtbar."

Marcel Kleffmann

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Marcel Kleffmann is Chief of Content of GamesMarket and our B2B and B2C expert for hardware, market data, products and launch numbers with more than two decades of editorial experience.