Die von der Metro AG forcierte Internationalisierung des Einzelhandelsgeschäfts hat im ersten Halbjahr 2000 zu hohen Anlaufverlusten geführt.

Die von der Metro AG forcierte Internationalisierung des Einzelhandelsgeschäfts hat im ersten Halbjahr 2000 zu "planmäßigen" Anlaufverlusten von mehr als 142 Mio. Mark geführt. Ohne diesen Effekt habe sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 20,2 Prozent auf 280 Mio. Mark erhöht, hieß es im Zwischenbericht des Konzerns. Insgesamt steigerte die Gruppe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 10,4 Prozent auf 138 Mio. Mark. Der Konzernumsatz stieg um 8,4 Prozent auf 42,71 Mrd. Mark. Speziell die Elektronikmärkte der Media-Saturn-Holding in Europa verzeichnen laut Metro weiter eine positive Geschäftsentwicklung und erzielten mit 6,52 Mrd. Mark ein Umsatzplus von 29,6 Prozent. Flächenbereinigt lag der Anstieg bei 13 Prozent. Der Umsatz der Warenhäuser (Kaufhof) hingegen ging im ersten Halbjahr um 2,1 Prozent auf 3,46 Mrd. Mark zurück.

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