Microsoft ändert Windows-Lizenzbestimmungen
Microsoft will nach eigenen Angaben die Lizenzierungsbestimmungen seines Betriebssystem Windows für PC-Hersteller ändern.
Microsoft will nach eigenen Angaben die Lizenzierungsbestimmungen für sein Betriebssystem Windows ändern. Künftig soll es Original Equipment Manufacturers (OEM) erlaubt sein, Änderungen an den Konfigurationseinstellungen vorzunehmen. Dieser für Microsoft ungewohnte Schritt sei Folge des kürzlich ergangenen Urteils vom U.S. Court of Appeals des Districts of Columbia. Das Berufungsgericht hatte im vergangenen Monat ein früheres Urteil bestätigt, wonach der Softwarekonzern bei PC-Betriebssystemen eine monopolähnliche Stellung halte und einige der Lizenzierungspraktiken des Unternehmens nicht legal seien. Zu den künftig von Microsoft zugelassenen Änderungen gehört den Angaben zufolge auch der Verzicht auf den Microsoft-eigenen Web-Browser. Die Ankündigung sei kein Ersatz für die Schlichtungsgespräche des Konzerns mit der US-Regierung, noch greife sie irgendwelchen Maßnahmen in den schwebenden Verfahren vor, erklärte Steve Ballmer, CEO von Microsoft.