Aus dem Kampf der Konsolengiganten um den lukrativen Handheldmarkt will Microsoft als der lachende Dritte hervorgehen.

In den kommenden Monaten führt Sony Computer Entertainment PlayStation Portable (PSP) in den internationalen Märkten ein. Obwohl sowohl Sony als auch Nintendo eine direkte Konkurrenzsituation abstreiten, geht Microsoft davon aus, dass beide Unternehmen mit harten Bandagen um die Marktanteile im Handheldbusiness kämpfen werden. Wie Gamesindustry.biz berichtet, erwarten die Microsoft-Oberen, von der Situation profitieren zu können. "Wenn sich Sony und Nintendo in eine Auseinandersetzung verstricken, kann uns das nur recht sein", sagte Robbie Bach, Senior Vice President von Microsofts Home and Entertainment Group. Die Anstrengungen Sonys seien somit für einige Zeit auf den neuen Markt gerichtet, und Microsoft könne dann mit Xbox weiter Boden gutmachen, ist Bach überzeugt. Nicht viel traut auch Peter Moore, Microsofts Corporate Vice President, PSP zu: "Sonys Versuch, im Handheldbusiness Fuß zu fassen, ist, als würde jemand ein kleines Betriebssystem entwickeln und denken, er könne nun gegen Windows antreten." Die Dominanz Nintendos in diesem Marktsegment sei einfach zu groß, so Bach.

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