Mit Erscheinen von "Windows Vista" rückt Microsoft das Spieleerlebnis stärker in den Mittelpunkt. Die Verbindung von Xbox Live und PC-Systemen, Parallelentwicklungen für beide Systeme und eine eigene Markenidentität für PC-Spiele sind nur einige der geplanten Maßnahmen.

Das Spieleerlebnis soll integraler Bestandteil und eines der gewichtigsten Argumente für das "Windows Vista"-Betriebssystem werden. Den Fehler, die trotz allen Konsolenhypes nach wie vor große PC-Spiele-Fangemeinde zu vernachlässigen, will Microsoft offenbar nicht begehen. Eine Reihe verschiedener Maßnahmen soll in Zukunft den PC als Spieleplattform wieder stärken. Mit Live Anywhere, dem neuen Online-Konzept für Xbox, PC und Handys, stellt der Konzern im Vorfeld der Electronic Entertainment Expo bereits einen wichtigen Eckpfeiler vor. Zudem stellte der Softwarekonzern mit Partnern wie Electronic Arts oder auch THQ ein "Vista"-optimiertes Spieleportfolio zusammen, das Highlights wie z.B. "Crysis", "Alan Wake" oder auch "Company Of Heroes" umfasst.

Maßgeblich ist aber die Entscheidung Microsofts, "Vista"-Spiele mit einer eigenen Markenidentität zu versehen. Mit dem Siegel "Games for Windows" will der Konzern künftig auf qualitativ hochwertige PC-Spiele hinweisen. Laut Corporate Vice President Peter Moore soll "Vista" so als First-Class-Spieleplattform positioniert werden. "First Class-Plattformen verdienen eine First Class-Behandlung und wir investieren so viel wie nie zuvor in Games for Windows", sagte Moore. "Wir stellen sicher, dass Kunden sich problemlos im bestehenden Line-up von Windows-Titeln zurechtfinden und Spaß daran haben - heute und in Zukunft."

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